Schaue dich um und benenne fünf Dinge, die du siehst, spüre vier Berührungen, höre drei Geräusche, rieche zwei Düfte, fühle einen bewussten Atemzug. Diese Abfolge verankert dich im Jetzt, senkt inneres Rauschen und bringt überraschend schnell emotionale Balance zurück, sodass du klarer priorisierst und wieder gezielt die nächste sinnvolle Handlung angehst.
Nenne in einem Satz, was du gerade fühlst und welche Geschichte dein Kopf dazu erzählt: zum Beispiel „Druck im Brustkorb, Sorge vor Feedback“. Das etikettiert Erleben, schafft Abstand und verhindert impulsives Handeln. Danach zwei langsame Ausatmungen, Blick weich, Schultern locker, und du spürst, wie Entscheidungen ruhiger und präziser werden.
Richte den Blick eine halbe Minute in die Ferne, erweitere dein Gesichtsfeld, ohne etwas zu fixieren, und bemerke gleichmäßig den Raum. Periphere Wahrnehmung dämpft Hyperfokus, entspannt Augenmuskeln und verschiebt Aufmerksamkeit vom Problem zur Lösung. Kombiniere das mit zwei verlängerten Ausatmungen, und geistige Enge weicht oft spürbarer Übersichtlichkeit.